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    Allgemeine Informationen zu den gebräuchlichsten Lösemitteln

    Schmierstoffe bleiben auch in Zukunft bei der Metallbearbeitung unersetzlich. Diese müssen anschließend zuverlässig, umweltfreundlich und mit geringem Kostenaufwand abzureinigen sein.

    Und das möglichst in einer einzigen Reinigungsanlage.

    Wo es auf sehr saubere Teileoberflächen, geringe Taktzeiten und niedrigen Bedienungsaufwand ankommt, sind CKW und auch A3-KWL-Reiniger bei der Entfettung/Entölung unschlagbar. Dies gilt besonders bei komplexer Teilegeometrie und wechselnden Werkstoffarten mit unterschiedlichem Korrosionsverhalten.

    Weitere Informationen

    Perchlorethylen (CKW)

    Die Reinigung mit chlorierten Lösemitteln zählt zu den klassischen Verfahren in der industriellen Teilereinigung. Ihr Erfolg basiert auf folgenden Eigenschaften:

    • Sehr gute Entfettungswirkung
    • Geringe Oberflächenspannung
    • Schnelle Teiletrocknung
    • Kein Flammpunkt

    Zur Vermeidung einer Gesundheits- und Umweltgefährdung ist der Einsatz von CKW durch die

    2. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) geregelt. Sie schreibt vor, dass die Reinigung in einer geschlossenen Anlage erfolgen muss, die gewährleistet, dass der Entnahmebereich erst bei einer Lösemittelkonzentration <1 Gramm pro Kubikmeter Luft freigegeben wird.

    Kohlenwasserstoffe oder modifizierte Alkohole

    Ist in der Teilereinigung von nichthalogenierten Lösemitteln die Rede, wird meist der Begriff Kohlenwasserstoffe verwendet – kurz KW. Dieser Begriff umfasst neben den eigentlichen Kohlenwasserstoffen auch andere nichthalogenierte Lösemittel, z. B. modifizierte Alkohole und Gemische mit mehreren Komponenten. Eine optimale Reinigungsleistung, gute Umweltverträglichkeit und niedrige Betriebskosten machen sie zu einer interessanten Alternative zu Chlorkohlen-

    wasserstoffen (CKW – Perchlorethylen). Diese Kohlenwasserstoffe sind brennbar und haben meistens einen Flammpunkt von über 55°C, wodurch sie der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF A3) angehören. Ex-Schutzmaßnahmen sind nicht erforderlich, wenn das Lösemittel bei Temperaturen von maximal 15°C unter seinem Flammpunkt angewendet wird beziehungsweise bei höheren Anwendungstemperaturen die Explosionsgefahr durch den Einsatz bei entsprechendem Unterdruck (Vakuum) ausgeschlossen wird.

    Beschreibung der Lösemittelanlage

    Standardmäßig sind alle unsere Lösemittel-Reinigungsanlagen als Einkammer-Anlagen ausgeführt mit einer vakuumfesten Behandlungskammer zur Aufnahme von Warenkörben oder Produktträgern,

    zwei Lösemitteltanks, einer Destillation, Grob- und Feinfiltration, Drehgestell in Kammer für Überkopfdrehung, Schaukelbetrieb oder einer Reinigung im Stillstand. Viele weitere umfangreiche Serienausstattungen in unseren Lösemittelanlagen gewährleisten beste Reinigungsergebnisse in Verbindung mit hohen Energieeinsparungen und umfangreiche Sicherheitssysteme.  

    Ansprechpartner

    Detlef Weber

    Geschäftsführer


    Serie P -

    für Perchlorethylen

     

    In diesen Anlagen können in unterschiedlichsten Programmen und Verfahrensabläufen durch die frei programmierbare SPS-Steuerung organische und anorganische Verschmutzung entfernt werden.

    • Kleinste Aufstellfläche
    • Anschlussfertige Maschinenlieferung
    • Zwei separate Lösemitteltanks

    Serie K -

    für Kohlenwasserstoffe

     

    Einkammer-Spritzanlagen sind für einfache oder auch komplizierte Bauteilgeometrien konzipiert.

    • Serienmäßige Destillationseinrichtung
    • Zwei separate beheizte Lösemitteltanks
    • Anschlussfertige Maschinenlieferung

    Infocenter

    Hier finden Sie unsere Daten­blätter, Telefon­listen, AGBs etc.

    Broschüren

    Laden Sie sich unsere Broschüren rund ums Thema Anlagen zur Teile­reinigung herunter.

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